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Trend zur Minimalisierung
Der operativen Gynäkologie steht eine Vielzahl unterschiedlicher Möglichkeiten zur Verfügung, sowohl schonend, als auch präzise zu operieren. Neben konventionellen offenen Techniken gewinnt zunehmend die minimal-invasive Chirurgie an Bedeutung. Zu den häufigsten Krankheitsbildern, die einen operativen Eingriff erfordern, gehören:
- Myome
- Blutungsstörungen
- Endometriose
- Fibrome
- Cervixkarzinome
Trotz rückläufiger Fallzahlen ist die Hysterektomie auch heute noch die häufigste Operation in der Gynäkologie1. Indikationen für eine Hysterektomie sind in ca. 30 Prozent der Fälle ein Uterus myomatosus, zu 25 Prozent Blutungsstörungen, 16 Prozent Endometriose, gefolgt von Schmerzen (11 Prozent), malignen Tumoren (10 Prozent) und sonstigen Krankheitsbildern (10 Prozent)2.
Für die Hysterektomie stehen verschiedene Operationstechniken zur Verfügung. Bei malignen Tumoren ist die abdominale Hysterektomie mittels Bauchschnitt nach wie vor Technik der Wahl. Diese wird meist als klassische totale Hysterektomie durchgeführt.
Benigne Tumore und Indikationen wie Myome und Endometriose können alternativ auch vaginal oder laparoskopisch operiert werden. Eine weitere Option stellt sich Operateuren und Patientinnen mit der Wahl zwischen totaler Hysterektomie oder suprazervikaler Hysterektomie. Bei entsprechender Indikation wird zunehmend nicht mehr vaginal, sondern laparaskopisch suprazervikal hysterektomiert (LASH).
Laparoskopisch unterstützte Hysterektomie
Ob total oder suprazervikal – bei den Hysterektomien nehmen laparoskopische Eingriffe zu. Dabei unterstützen moderne Ultraschall-Instrumente den gewebeschonenden Effekt und minimieren zusätzlich den Blutverlust. In einem Frequenzbereich von 55 kHz kann der Ultraschall zur Gewebepräparation und Koagulation genutzt werden, da die Wände der Blutgefäße miteinander verkleben und dadurch verschlossen werden. Ein Effekt, der sehr punktuell wirkt und ein präzises Vorgehen bei der Präparation und Koagulation ermöglicht.
Vorteile der Söring Ultraschall-Instrumente:
- Geringer Blutverlust und damit eine bessere Sicht auf den OP-Situs für den Chirurgen
- Keine sichtbare Rauchbildung
- Risikoarme Präparation und Koagulation, da kein Stromfluss durch die Patientin führt
- Ergonomische Handhabung
- Wirtschaftlichkeit durch Wiederverwendbarkeit
1 Schüssler B, Scheidel P, Hohl MK. Hysterektomie Update: Was ist „state of the art“? Frauenheilkunde Aktuell, Schweiz, 17/3/2008.
2 Nach Studien aus den USA (Med. Sci. Monit 2008)


