Für die Wirksamkeit des Ultraschall-Assistierten Wunddebridements (UAW) gibt es eine solide Evidenzlage. In dem kürzlich im Journal of Wound Care (JoWC) veröffentlichten wissenschaftlichen Artikel “Ultrasonic-assisted wound debridement: report from a closed panel meeting” sprechen sich Experten aus unterschiedlichen Fachgebieten für den Einsatz des UAW aus.

Das Debridement von schwer heilenden chronischen Wunden stellt Kliniker häufig vor große Herausforderungen. Oft liegen Wunden in der Nähe von komplexen Strukturen, der Patient weist einen kritischen Allgemeinzustand auf oder hat die Diagnose „Neuro-Ischämischer Diabetischer Fußulzera (DFU)“. Dies stellt hohe Anforderungen an die Auswahl der optimalen Debridement-Methode.

Welche Bedeutung kommt dem UAW als Debridement-Methode zu und wie sollte es eingesetzt werden?

Um diese Frage zu beantworten, trafen sich erfahrene Praktiker aus dem Bereich der Wundversorgung und diskutierten die derzeitige Evidenzlage des UAW. Sie stellten laufende Studien und Fallberichte vor und kamen zu folgenden Ergebnissen:

  • Das UAW eignet sich für fast alle schwer heilenden Wunden und kann regelmäßig, falls nötig bei jedem Verbandwechsel, durchgeführt werden.
  • Es fördert die Wundheilung durch Wundbettvorbereitung.
  • Beläge werden effektiv entfernt.
  • Gesundes Gewebe wird nicht geschädigt.
  • Ergebnisse einer laufenden Studie zeigen: Das UAW fördert die Bildung von Granulationsgewebe, die Kollagenproduktion und die Neoangiogenese.

Der veröffentlichte Artikel enthält viele anschauliche Fallbeispiele, z.B. aus dem klinischen Alltag in einer australischen Wundambulanz, dem außerklinischen Einsatz in der Schweiz oder der Anwendung des UAW bei post-chirurgischen Wunden mit Wundheilungsstörungen. Der Leser bekommt einen umfassenden, wissenschaftlich fundierten Gesamtüberblick über das Ultraschall-Debridement mit klaren Empfehlungen zum Einsatz des UAW im klinischen Alltag.

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