Das Bundeswirtschaftsministerium hat ein Programm zur Förderung von künstlicher Intelligenz (KI) in Deutschland aufgelegt, mit dem die zeitnahe industrielle Anwendung von KI-Methoden unterstützt werden soll. Die Universitäten Hamburg, Bremen, Kiel und Lübeck, das Klinikum UKE Hamburg und das UKSH in Kiel und Lübeck haben daher langjährige Partner eingeladen, ein norddeutsches KI-Gesundheitscluster zu bilden: KI-SIGS. Ziel des Clusters ist es, KI-Methoden der Forschungsinstitutionen schnell in Produkte bzw. klinische Anwendungen zu integrieren. Zusammen mit 12 Unternehmen soll der Beweis erbracht werden, dass KI-Methoden einen Mehrwert für Gesundheitsanwendungen, Mediziner und Patienten bieten sowie zu wirtschaftlichem Wachstum führen.

Söring wird mit den beiden Partnern im Teilprojekt – der Neurochirurgie am UKSH Lübeck und dem Institut für Robotik und kognitive Systeme an der Universität zu Lübeck – untersuchen, inwiefern eine Automatisierung in der Neurochirurgie möglich ist und ein KI-Assistenzsystem für dieses Fachgebiet implementieren. Das Teilprojekt startet – wie das gesamte KI-SIGS-Projekt – zum 01.04.2020 und wird für drei Jahre vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) finanziell gefördert.

Die im Forschungsprojekt erarbeiteten Ergebnisse bieten die Chance auf weltweit einmalige Ultraschall-Produkte mit KI-Unterstützung. Söring stärkt somit langfristig seine Wettbewerbsfähigkeit, festigt bestehende Kooperationen und baut neue Partnerschaften im KI-SIGS-Cluster auf.