Der Einsatz des Knocheninstruments von Söring führt zu einer signifikant geringeren Hitzeentwicklung am Knochen als der Einsatz einer Highspeed-Fräse. Dies ist das Ergebnis einer prospektiven, randomisierten, kontrollierten Einzelblindstudie Studie durchgeführt an der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie an der Universitätsmedizin Greifswald.

In dieser Studien untersuchten die Mediziner die Hitzeentwicklung des Söring Knocheninstruments im Vergleich zur Highspeed-Fräse bei der Dekompression der lumbalen Spinalkanalstenose. Eine geringe Temperatur spielt dabei eine wichtige Rolle für den Erhalt von Nerven und Gefäßen sowie für die Vitalität des Knochens. Denn Verbrennungen können zu irreversiblen Schädigungen und einer langsameren Heilung des Knochens führen.

„Die Temperaturentwicklung beim Söring Knocheninstrument ist geringer als bei der Fräse. Das verringert, zusätzlich zur technologiebedingten Selektivität, das Risiko, neurovaskuläre Strukturen zu verletzen“, fasst Dr. Jan-Uwe Müller, Stellv. Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie an der Universitätsmedizin Greifswald, die Ergebnisse zusammen.

Diese erste Studie zum Ultraschall-assistierten Söring Knocheninstrument wurde vor kurzem auch online im renommierten Magazin World Neurosurgery veröffentlicht (2018, 111: e72-e81). Wir haben Ihnen die wesentlichen Ergebnissen aus der Studie in einem One-Pager zusammengefasst, den Sie ab sofort hier anfordern können.